CiteTrue vs. ZeroGPT
ZeroGPT versucht zu beantworten: „Wurde dieser Text von einer KI geschrieben?“ CiteTrue beantwortet eine engere und weit besser überprüfbare Frage: „Existieren diese Quellenangaben, und sagen sie, was der Text behauptet?“ Die zweite Frage hat eine richtige Antwort, die Sie durch Öffnen eines Links überprüfen können; die erste nicht.
Warum unsere Urteile Bestand haben
Die meisten Zitationsprüfer überlassen das gesamte Urteil einem Sprachmodell und zeigen Ihnen, was es sagt. Modelle halluzinieren — genau dafür gibt es diese Produktkategorie überhaupt. Deshalb steht das Modell bei uns am Ende, nicht am Anfang.
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1. Parsen statt raten
Jede Quellenangabe wird in ihre Bestandteile zerlegt — Autoren, Titel, Jahr, Zeitschrift, DOI — und zwar von einem Parser für Zitationsformate, nicht dadurch, dass ein Modell gefragt wird, was es für den Titel hält.
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2. In den maßgeblichen Datenbanken nachschlagen
Die geparste Angabe wird gegen Crossref und OpenAlex abgefragt, und gegen das offene Web, wenn keine DOI vorliegt. Zurück kommen echte Datensätze mit echten Identifikatoren.
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3. Die Übereinstimmung deterministisch bewerten
Kandidatensätze werden über eine Sørensen-Dice-Ähnlichkeit der Titel-Tokens bewertet. Ein Datensatz gilt nur dann als Treffer, wenn der Titelwert über 0,7 liegt und die Autorenliste übereinstimmt — eine abweichende Jahreszahl wird als Hinweis gemeldet, niemals stillschweigend akzeptiert. Dieselbe Angabe ergibt immer denselben Wert.
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4. Und erst dann ein Modell fragen
Ein Sprachmodell wird nur aufgerufen, wenn der deterministische Durchlauf keinen echten Treffer findet — um die Kandidaten und den Quelltext zu lesen und zu entscheiden, ob etwas passt. Es ist der Notnagel, nicht der Richter. Genau diese Reihenfolge lässt einem halluzinierten Urteil keinen Einlass: Wenn ein Modell ins Spiel kommt, liegen die Belege bereits auf dem Tisch.
Praktisch heißt das: Eine hier als echt markierte Quelle stimmt bei Titel und Autoren mit einem realen Datensatz überein, und Sie können diesen Datensatz öffnen. Es ist nicht der Eindruck eines Modells, ob die Angabe plausibel aussieht.
Wie schnell ein Literaturverzeichnis durchläuft
Eine Quellenangabe zu prüfen bedeutet mehrere Abfragen in verschiedenen Quellen. Das nacheinander zu tun, macht ein Tool bei langen Verzeichnissen langsam — wir lassen die Abfragen parallel laufen und streamen die Ergebnisse zurück.
- Quellenangaben parallel geprüft
- 20 gleichzeitig in der App, 100 über die API
- Ein Literaturverzeichnis mit 50 Einträgen
- Läuft als drei Wellen paralleler Abfragen, nicht als fünfzig Anfragen in einer Warteschlange
- Ergebnisse, sobald sie eintreffen
- Pro Quellenangabe gestreamt — Sie lesen die ersten Urteile, während der Rest noch läuft
- Massenverarbeitung
- Der Stapel Abschlussarbeiten einer Betreuerin läuft über die API mit der fünffachen Parallelität der App
Zwei verschiedene Aufgaben im Vergleich
| Was verglichen wird | CiteTrue | ZeroGPT |
|---|---|---|
| Die Frage, die es beantwortet | Existieren diese Quellenangaben, und stützen sie die Aussage? | Sieht dieser Text nach KI aus? |
| Lässt sich die Antwort überprüfen? | Ja — jedes Urteil verweist auf den Datensatz, auf dem es beruht | Nein — ein Wahrscheinlichkeitswert, hinter dem sich nichts zum Öffnen findet |
| Falsche Beschuldigungen | Eine gescheiterte Prüfung nennt die Angabe und den Grund, darüber lässt sich also streiten | Detektoren markieren bekanntlich auch menschliche Texte, besonders von Nicht-Muttersprachlern |
| Einsatz in einem Integritätsverfahren | Belege, die Sie der Autorin vorlegen können | Als alleiniger Beweis weithin umstritten |
| Kosten | Kostenlos für 30 am Tag, danach ab 5,99 $/Monat | Kostenlose Stufe mit bezahlten Tarifen |
| Bequemlichkeit | Literaturverzeichnis einfügen; Ergebnisse je Quellenangabe | Text einfügen; ein Wert für das Ganze |
Also, welches nehmen?
Wenn Sie klären wollen, ob ein Dokument vertrauenswürdig ist, sind erfundene Zitate der harte Beleg und ein Detektorwert nicht. Prüfen Sie zuerst die Quellenangaben — dieser Befund hält im Gespräch mit der Autorin stand, ein Wahrscheinlichkeitswert nicht.
Prüfen Sie Ihre Quellen jetzt
30 Quellenangaben pro Tag, kostenlos, ohne Karte. Literaturverzeichnis einfügen und selbst sehen.